
16.09.2026
In diesem Artikel untersuchen Nadja Douglas, Jonas Hemmelskamp und Simon Muschick, wie die OSZE trotz geopolitischer Spannungen als Forum für Cyberdiplomatie und vertrauensbildende Maßnahmen dienen kann.
Konflikte zwischen Staaten müssen sich nicht in blutigen Kriegen äußern, sondern können auch versteckter im virtuellen Raum der Infor-mationstechnologie ausgetragen werden. Die Bandbreite sogenannter Cyberangriffe ist groß und reicht vom Diebstahl geistigen Eigentums über Desinformationskampagnen und Wahlma-nipulation bis zu Eingriffen in die Infrastruktur eines gegnerischen Landes – indem Kraftwerke durch einen Hackerangriff abgeschaltet werden. Mithilfe eines weltweit einmaligen Datensatzes untersuchen Heidelberger Politikwissenschaft-lerinnen und Politikwissenschaftler das Verhalten von Demokratien und Autokratien in solchen Cyberkonflikten.



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