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Europas digitale Souveränität. Bedingungen und Herausforderungen internationaler politischer Handlungsfähigkeit

Seit Beginn der 1990er Jahre hat die Debatte um eine europäische Öffentlichkeit zunehmende Aufmerksamkeit erfahren. Zentraler Grund dafür ist das immer deutlichere Vordringen der Europäischen Union (EU) in Kernbereiche nationalstaatlicher Demokratien. Der hierbei entstehende Legitimationsbedarf erfährt im Rahmen des digitalen Strukturwandels eine grundlegende Veränderung, welche auch die demokratie- und kommunikationswissenschaftliche Forschung zur europäischen Öffentlichkeit vor neue Herausforderungen stellt.

Mehr Publikationen

  • Research and Analysis
Hand and Glove: How Authoritarian Cyber Operations Leverage Non-state Capabilities

26. Juni 2025
In diesem Artikel untersucht Jakob Bund, wie autoritäre Staaten wie Russland, China und Nordkorea zunehmend nichtstaatliche Cyberakteure nutzen, um ihre Fähigkeiten auszubauen, die Zuordnung von Verantwortung zu verschleiern und globale Reaktionen zu erschweren. Er argumentiert, dass diese zunehmende Verschmelzung von staatlichen und kriminellen oder Auftragnehmeraktivitäten integrierte Bedrohungsanalysen und Reaktionsinstrumente erfordert, die unabhängig von politischen Zuordnungen funktionieren können.
Das Janus-Prinzip: Fünf zentrale Reformansätze für die europäische Cybersicherheitspolitik

22. August 2025
In diesem Artikel analysieren Annegret Bendiek und Jakob Bund, wie autoritäre Staaten hybride staatliche/nichtstaatliche Netzwerke nutzen, um Europa durch Verschleierung von Verantwortlichkeiten und Eskalation von Konflikten herauszufordern. Bendiek und Bund argumentieren, dass die EU ihre Cybersicherheitspolitik nach einem „Janus-Prinzip“ reformieren muss, um Resilienz, Koordination und strategische Wirksamkeit zu stärken.

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