
16.09.2026
In diesem Artikel untersuchen Nadja Douglas, Jonas Hemmelskamp und Simon Muschick, wie die OSZE trotz geopolitischer Spannungen als Forum für Cyberdiplomatie und vertrauensbildende Maßnahmen dienen kann.
Seit Beginn der 1990er Jahre hat die Debatte um eine europäische Öffentlichkeit zunehmende Aufmerksamkeit erfahren. Zentraler Grund dafür ist das immer deutlichere Vordringen der Europäischen Union (EU) in Kernbereiche nationalstaatlicher Demokratien. Der hierbei entstehende Legitimationsbedarf erfährt im Rahmen des digitalen Strukturwandels eine grundlegende Veränderung, welche auch die demokratie- und kommunikationswissenschaftliche Forschung zur europäischen Öffentlichkeit vor neue Herausforderungen stellt.



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