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Cyber Escalation – The conflict dyad USA/Iran as a test case

Anfang Juli 2020 löste eine Serie von Detonationen in der iranischen Kernbrennstoff-Anreicherungsanlage in Natanz die Angst vor einem Stuxnet 2.0 aus. Der Computerwurm Stuxnet, der 2010 iranische Atomzentrifugen physisch zerstörte, gilt vielen als Ausgangspunkt für den schwelenden Cyberkonflikt zwischen dem Iran und den USA. Stuxnet gilt bis heute als einer der aggressivsten Cyberangriffe, da er als erste digitale Schadsoftware Schäden im physischen Raum verursachte und damit eine neue Intensitätsstufe erreichte. In den Worten des ehemaligen NSA-Direktors, General Michael Hayden, hat mit Stuxnet „jemand den Rubikon überschritten“. Die Konfliktdyade USA-Iran ist aus Sicht der Cybersicherheitsforschung und der internationalen Beziehungen besonders interessant, da die Auseinandersetzungen sowohl im Cyber- und Informationsraum als auch im konventionellen, physischen Bereich ausgetragen werden. Die Interaktion zwischen den beiden Cyber-Mächten hat eine „domänenübergreifende“ Dimension, die bisher kaum untersucht wurde.

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  • Research and Analysis
Hand and Glove: How Authoritarian Cyber Operations Leverage Non-state Capabilities

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In diesem Artikel untersucht Jakob Bund, wie autoritäre Staaten wie Russland, China und Nordkorea zunehmend nichtstaatliche Cyberakteure nutzen, um ihre Fähigkeiten auszubauen, die Zuordnung von Verantwortung zu verschleiern und globale Reaktionen zu erschweren. Er argumentiert, dass diese zunehmende Verschmelzung von staatlichen und kriminellen oder Auftragnehmeraktivitäten integrierte Bedrohungsanalysen und Reaktionsinstrumente erfordert, die unabhängig von politischen Zuordnungen funktionieren können.
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